14.02.2026
Erstes Rennen nach der Winterpause, am 30.01.2026 und wir starten mit den Klassikern aus Nordamerika. Acht Fahrer fanden sich dazu an unserer Bahn ein, leider mussten wir wegen Terminüberschneidungen auf ein paar Stammfahrer verzichten und unseren Gast Bodo konnten wir noch nicht für sein erstes Rennen gewinnen.
Hermann war nach seinen beiden zweiten Plätzen in den Rennen fünf und sechs der Saison 2025 top motiviert und konnte es kaum erwarten in die neue Saison zu starten. Auch Heiko kam mit ähnlich gestärkter Brust, er hatte die beiden letzten Rennen der abgelaufenen Saison gewonnen, an die Bahn und man konnte damit rechnen, dass er wieder gut präpariert an den Start gehen würde. Auch wenn er es zur Weihnachtsfeier noch beteuert hatte, bei Uwe kam noch einmal ein Leihwagen zum Einsatz, der sich damit aber später im Rennen einen rundenlangen, spannenden Fight mit Maze lieferte. Ganz besonders erfreulich war, dass seit langem einmal wieder ein neues, absolut sehenswertes Fahrzeug am Start war. Ralf trat zum Saisonauftakt mit einem wunderschönen türkisen Plymouth Superbird an, schon alleine der endlos hohe Heckspoiler beeindruckte alle Anwesenden.
Mit nur acht Startern wurde dementsprechend nur auf vier Spuren und mit Chaos und Strafzeit nach einem Abflug gefahren. In Gruppe B standen Hermann, Ralf, Jürgen und Franz nebeneinander an den Reglerpulten. Hermann konnte die Gruppe souverän kontrollieren, laut eigenen Aussagen war aber an diesem Abend nicht mehr für ihn drinnen, er mutmaßte er müsse wohl doch einmal neue Reifen für seinen Boliden machen. Bei Ralf konnte man sehen, dass sein Plymouth noch nicht die Perfomance wie sein Thunderbird an den Tag legte, konnte aber trotzdem auf Platz 2 dieser Gruppe durchs Ziel fahren. Jürgen hatte wieder mit sich und Wagen zu kämpfen, wenn er nur sein Temperament ein wenig zurücknehmen und damit seine Abflüge reduzieren könnte, dann wäre ihm eine bessere Platzierung sicher, auch wenn mit Neuzugang Franz zunehmend mehr Gefahr hinter ihm lauert. Besagter Franz macht nämlich immer bessere Fortschritte was Regler- und Fahrzeugbeherrschung angeht und könnte sich über kurz oder lang in Schlagdistanz zu Jürgen befinden.
In Gruppe A konnte sich Heiko mit 8.883 Sekunden die Poleposition sichern und ging damit auf der roten Spur ins Rennen. Artur pilotierte seinen Boliden im Quali auf Startplatz zwei, konnte diesen im weiteren Rennverlauf aber nicht halten und musste sich am Ende mit Platz 4 zufrieden geben. Das spannendste Duell lieferten sich an diesem Abend aber Uwe und Manfred, die im dritten Lauf rundenlang nebeneinander um das Forsterner Geläuf preschten und nur durch einen Rennunfall gebremst werden konnten. Danach konnte Uwe die Pace von Maze nicht mehr mitgehen und sogar Heiko war dem Ansturm am Ende nicht gewachsen fuhr auf Platz 2 übers Ziel. Somit konnte Manfred seinen zweiten Sieg in einer unserer Clubserien einfahren und erst einmal die Führung in der Gesamttabelle übernehmen.
Fazit, wir haben hier noch immer eine tolle Rennserie, die eigentlich viel mehr Teilnehmer haben und auch vertragen könnte, die aber an diesem Rennabend auch mit acht Fahrern wieder wirklich viel Spaß gemacht hat.



